Hanse und Denkmalschutz


Im Juni 2012 fand in Lüneburg der 32. Internationale Hansetag statt, zu dem sich die Vertreter der Hansestädte einfanden und der an drei Tagen viele Besucher anzog.

Für dieses Treffen hat das Lüneburger Ortskuratorium eine Ausstellung präsentiert, deren Text und Konzeption aus meiner Feder stammen: "Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert Denkmale der Hansezeit" mit dem Untertitel: "Von der Hansekogge bis zur stillen Kapelle". Ab 2012 wanderte die Ausstellung einige Jahre durch Städte, die an der Hanse interessiert sind. 

Es musste erst einmal geklärt werden, was eigentlich eine Hansestadt auszeichnet und welche Denkmale als hansisch zu bezeichnen sind?

Die Ausstellung stellt dazu zwei Schwerpunkte vor:

> Kaufleute: Ihre Handelswege, ihre Sprache und ihre Themen, Privathäuser, Schiffe, Kaufhäuser, Gildehäuser

> Städte: Der weitgehend unabhängige Rat, Rathäuser, Verteidigungsanlagen, soziale Stiftungen , Kirchen 

Zu den beiden Titelbildern: Eines der wenigen Hanseschiffe wurde in der Poeler Bucht gefunden und vom Poeler Förderverein nachgebaut:

Die Kogge

                                                  Foto: Förderverein der Poeler Kogge

Die aktiven Kaufleute brauchten auch ihren "Heimathafen" zur Einkehr und zur Beratung. Hier das Fresko der Heiligen Cäcilie über dem Ratslektor (einer Ver-sammlungsempore) in St. Johannis in Lüneburg.

St. Johannis

Foto: Karsten Schmaltz

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Denkmale verstehen

Im Januar 2015 veröffentlichte das Lüneburger Ortskuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter meiner Leitung eine Broschüre, in der elf Autoren/innen über die geförderten Lüneburger Projekte schrieben:

Bürgerhäuser

Plastischer Figurenschmuck

Gemauerte Raumkunst

Deckenmalerei: Die Tapferkeit

Schweizer Panoramatapeten

Bauernhäuser

Unterm Reetdach

Großzügiges Wohnen

Adelsbauten

Eine Adelskapelle

Ein Renaissanceschloss

Kirchen

St. Johannis (Innenrenovierung / Das volle Geläut)

St. Nicolai (Kirchenfenster)

Stadt und Handel

Medaillons an der IHK

Ein Repräsentationsraum im Rathaus